Akustikdecken - Raumlautstärke hörbar verringern

Heute gibt es in Räumen kaum noch schallabsorbierende Elemente wie Teppichböden, schwere Vorhänge, dicke Tapeten usw.

Schwerpunkt der Raumakustik ist die Gestaltung der Wahrnehmqualität von Schallereignissen durch Nutzer von Konzertsälen, Theatern, Versammlungssälen, Schulzimmern, Fernseh- und Rundfunkstudios, Kirchen und anderen Räumen, in denen akustische Darbietungen vielen Zuhörern zugänglich gemacht werden (Technische Raumakustik). Damit das gelingt, können wir mit Akustikdecken oder -wänden etwas tun. Falls Sie die Überlegung haben, Ihren Raum mit einer Akustikdecke oder -wand auszustatten oder Sie sich unsicher sind, ob das nötig ist, machen wir Ihnen gerne eine kleine Nachhallberechnung!

Hier ein Kurzbericht aus dem ,,Spiegel'':

Lärm im Klassenzimmer: Nachhall und Hintergrundgeräusche erschweren den Schülern im Klassenzimmer das Hören, so Der Spiegel. Die Psychologin Maria Klatte erklärte: „Je anstrengender das reine Verstehen für die Kinder ist, desto weniger Kapazität bleibt für das Behalten.“ In manchen deutschen Schulen wurden Lärmpegel von 70 bis 90 Dezibel (dB) gemessen. „Der Grenzwert für Arbeitsplätze mit überwiegend geistiger Tätigkeit liegt jedoch bei 55 dB“, erläuterte der Projektleiter Gerhart Tiesler. „Ab 85 dB wird in der Industrie ein Gehörschutz empfohlen.“ Außerdem fällt es in einem Raum umso schwerer, sich zu konzentrieren, je länger der Nachhall andauert — etwa durch Stimmengewirr, Stühlerücken oder Husten. Akustikdecken reduzieren den Geräusch- und Nachhallpegel und schonen die Nerven und Stimmen von Lehrern und Schülern.

Ein Referenzobjekt ist nur einen Klick entfernt: 

Weitere Partner:
http://hifi-profis.de  - Herr Kraft 069/92004111

Akustikdecken inklusive Spanndecke

Warum eine Akustikdecke?

In einem Großraumbüro musste an der Akustik unbedingt etwas verändert werden, da durch die Betondecken ein sehr hoher Nachhalleffekt entstand. Der Bauherr entschied sich, statt einer Lochplattendecke aus Gipskarton für eine Akustik-Tuchspanndecke von uns, da diese ganz einfach weit bessere Werte erzielt.

Einbau der Akustikspanndecke:

Wir bauten nach dem Plan des Bauherrn sieben unterschiedliche Felder mit einem Lattenrahmen aus Holz. Aufgrund des geringen Gewichtes einer Akustikspanndecke, konnten wir die erste Holzlage in die Betondecke schießen. So entstand kein Bohrstaub und alles ging viel schneller.

Akustikdämmplatten:

Danach wurden zusätzlich 4cm Mineralwolle Akustikdämmplatten mit einem Sprühkleber an die Decke geklebt. Als nächstes wurden die Halteleisten für die Akustikspanndecke verschraubt, sodass man gleich mit dem Einspannen beginnen konnte. Nach dem Einspannen wurden die Ränder noch weiß gestrichen und die Baustelle geräumt. 

Fazit:

Das Büro weist jetzt eine weit bessere Akustik aus, wie vorher. Der Nachhalleffekt wurde deutlich verringert! Schneller Einbau in 2 Tagen. Bürozeiten wurden nicht beeinträchtigt.

Klicken Sie sich durch unsere Galerie:

Akustikspanndecke im Wohnzimmer

Links: Die Unterkonstruktion für Dämmung und Tuchspanndecke sind montiert.
Mitte: Die Dämmung wird mit Hilfe eines Tackers an der Decke befestigt.
Rechts: Die Spanndecke ist eingehängt, die Lampen angebracht - und der Raum leiser gemacht!
Links: Die Dämmplatten sind an der Decke befestigt. 
Rechts: Mit einer Dämmung und der Spanndecke ist der Raum nun nicht nur leiser, sondern auch heller, als vorher!

Akustikwände

Links: Die Dämmplatten und die Spanndeckenleisten sind an der Wand befestigt. 
Mitte: Die Spanndecke wird in die Vorrichtung gehängt 
Rechts: Die Spanndecke ist eingehängt - fertig!
Das Endergebnis: Die Tuchspanndecken sind eigehängt, die Wände weiß gestrichen, der Raum leiser gemacht!

Weitere Informationen können Sie folgenden PDF-Dateien zum Herunterladen entnehmen:

Pinta - Akustikfibel.pdf 

Clipso Sound.pdf 

CILING Schallabsorption DIN EN 20354.pdf 

Descor acoustic.pdf

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Ihr Jürgen Dieter