Es gibt verschiedene Varianten von Spanndecken : Die Foliendecke oder die Tuchspanndecke. Hier werden die Foliendecken etwas näher beschrieben. Sollten Sie an Tuchspanndecken eher interessiert sein, dann folgen Sie der Rubrik: Clipso Tuchspanndecken
Hier eine Beschreibung der Foliendecke:
Spanndecken auf der Basis Sojabohnenöl und Salz. Somit erhalten Sie eine ökologisch gesunde Alternative zu den herkömmlichen gestrichenen-, tapezierten- oder Holzdecken.
Hier ein Pressebericht
Spanndecken – Decken nach Maß und für jeden Raum
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In Frankreich sind sie schon seit etwa 30 Jahren erfolgreich auf dem Markt, bei uns kennt sie kaum jemand – Spanndecken. Dabei ist kaum ein Deckensystem so vielfältig wie die Spanndecke. Es steht jede erdenkliche Farbe zur Verfügung vom dezenten Beige bis zum grellen Rot. Für jeden Verwendungszweck gibt es die passende Lösung: matt, glänzend, satiniert, metallisch, beflockt, transparent oder perforiert – alles ist möglich. Kein Wunder, dass Spanndecken mittlerweile in Deutschland langsam auf dem Vormarsch sind. Vor allem in großen Räumen und Sälen spielt die Spanndecke ihre Vorteile aus. Sie ist schnell verlegt, es entsteht kein Schmutz. Zudem sind die gestalterischen Möglichkeiten unerschöpflich.Im eigenen Bade- oder Wohnzimmer macht eine Spanndecke aber auch eine gute Figur. Im Sanierungs- und Renovierungsbereich wird dieses Deckensystem ebenfalls gerne eingesetzt. Aus diesem Grund wollen wir Ihnen das Prinzip der Spanndecke genauer erklären. Denn auch wenn die Hersteller unterschiedlich sind, angebracht werden die Decken in etwa auf die gleiche Weise.
Wie werden Spanndecken angebracht?
Spanndecken bestehen aus einer schwerentflammbaren Kunststofffolie, die am Rand mit einer Profilkante oder einem Keder versehen ist. Profilkante oder Keder werden zum Verspannen der Folie benötigt. Befestigt wird die Folie an sichtbaren oder nicht sichtbaren Profilleisten bzw. je nach Hersteller auch an Kanthölzern. Die Abbildung zeigt das System des Herstellers Extenzo. Kanthölzer bzw. Profilleisten werden im gesamten Raum in der gewünschten Höhe angebracht. Zwischen Decke und Folie können somit noch Wärmedämmung, Lüftungsrohre oder Elektroinstallation untergebracht werden.
Um eine Spannung in die Folie zu bekommen, wird der Raum vor der
Montage der Folie
mit einem Gasbrenner auf etwa 40 Grad erhitzt. Eine wirklich schweißtreibende Arbeit. Durch das Erhitzen dehnt sich die Folie aus, so dass beim Abkühlen und gleichzeitigem Zusammenziehen die Folie gespannt wird. Die Folie muß daher kleiner als das Raummaß angefertigt werden. Dies kann millimetergenau in der Werkstatt geschehen. Denn auch geübte Heimwerker sind mit einer Selbstinstallation überfordert. Die Arbeit wird von Malerbetrieben und Raumausstattern ausgeführt.
Ein großer Vorteil von Spanndecken ist sicherlich das Gewicht. Pro Quadratmeter wiegen sie etwa 200 bis 400 Gramm, dies ist im Vergleich zu anderen Deckensystemen höchstens ein Zehntel. Statische Gewichtsprobleme sind daher nicht zu befürchten. Durch die Vorfertigung fällt zudem kaum Abfall an. Ist die Folie erst mal an der Decke, ist für viele Jahre Ruhe, denn sie muß nicht gestrichen werden. Das heißt aber nicht, dass nichts mehr an der Decke verändert werden kann. Es ist durchaus möglich, nachträglich eine Leuchte einzubauen, ohne dass die Decke ihre Spannkraft verliert. Es lassen sich sogar ganze Teile der Decke auswechseln. Dafür müssen nicht mal die Profilleisten oder Kanthölzer vollständig entfernt werden.
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