Spanndecken Dieter stellt sich vor

Der Maler mit den Spanndecken

Unsere Malerfirma besteht seit 1905 und wird nun in der 4.Generation geführt. Neben unseren normalen Maler- und Fassadenarbeiten haben wir uns seit 1999 mit dem Produkt "Spanndecken" infiziert. Damit haben wir uns einen sehr guten privaten Kundenstamm zugelegt und können unsere Spanndecken auf insgesamt ca. 600 qm in 3 verschiedenen Ausstellungen vorstellen.  Diese Ausstellungen finden Sie in Bad Soden-Salmünster, in Rodgau Hainhausen und in Alzenau. 


Weiterhin kümmern wir uns um die Energieeinsparung an Ihrem Wohnhaus mit einem Wärmedämmverbundsystem. Oder einfach nur einen Fassadenanstrich. Im Innenbereich sind wir für dekorative Maltechniken, Sondertechniken Tapezierarbeiten oder Illusionsmalerei bekannt. Schauen Sie sich unter der Rubrik "Leistungen" alles an 


Besuchen Sie auch unsere Website: http://dieter-deko.de 

Sprechen Sie uns an

Frau Dora Dieter

Die gute Seele des Hauses. Sie nimmt Ihre Telefonanrufe entgegen und leitet sie an uns weiter 

Telefon: 06056/4615


Herr Jürgen Dieter

Geschäftsführer der Firma Dieter.

Ansprechpartner für alle Malerarbeiten, Spanndecken, Wärmedämmung, Fassadengestaltung uvm. 

Zuständig für die Ausstellung Bad Soden-Salmünster

Immer erreichbar unter: 0171 2061817

Herr Joachim Fischer

Ansprechpartner in den Ausstellungen Rogau und Alzenau

Telefon: 06106 6249897 oder 

mobil:    0160 95875605


Presseartikel

  • Artikel Maler und Lackierermeister März 2013: PDF
  • In der Märzausgabe der Innungszeitschrift befindet sich ein Bericht über unsere Spanndeckentätigkeit 

Hilfsorganisationen

Der weiße Ring


© Norbert Roemers / PIXELIO

... ist die einzige bundesweite Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien. Der gemeinnützige Verein tritt auch öffentlich für die Interessen der Betroffenen ein und unterstützt den Vorbeugungsgedanken. 
      
... wurde 1976 in Mainz ins Leben gerufen und konnte bisher vielen hunderttausend Opfern von Kriminalität und Gewalt mit Rat und Tat zur Seite stehen.

... ist eine überparteiliche und unabhängige private Bürgerinitiative, die ihre Arbeit ausschließlich aus den Beiträgen ihrer rund 55.000 Mitglieder, aus Spenden, Stiftungen, Nachlässen sowie Zuweisungen von Geldbußen finanziert.

... kann Opfern auf vielfältige Weise helfen: von der persönlichen Betreuung nach der Straftat über Hilfestellungen im Umgang mit den Behörden, Erholungsprogramme, einem Beratungsscheck für die kostenlose Erstberatung bei einem frei gewählten Anwalt, Rechtsschutz, einem Beratungsscheck für eine kostenlose medizinisch-psychologische Erstberatung bei seelischen Belastungen infolge einer Straftat, Begleitung zu Gerichtsterminen sowie der Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen.

... kann zusätzlich zum menschlichen Beistand bedürftigen Opfern und ihren Familien auch durch finanzielle Unterstützungen dabei helfen, tatbedingte Notlagen zu überbrücken.

... hat inzwischen vielen hunderttausend Kriminalitätsopfern und ihren Angehörigen menschlichen Beistand und immaterielle Hilfe geben können.

... konnte mit bisher mehr als 220.000 weiteren Opferhilfen auch finanzielle Unterstützung leisten.

... erhält die Mittel für seine Arbeit aus Mitgliedsbeiträgen (Mindestbeitrag 2,50 € im Monat), Spenden, Nachlässen und Vermächtnissen sowie durch Zuweisungen von Geldbußen.

... fordert von Politik, Justiz und Verwaltung die Verbesserung der rechtlichen und sozialen Situation von Kriminalitätsopfern und ihren Angehörigen.

... stellte für Opferbetreuungsmaßnahmen einschließlich direkter materieller Hilfen bisher mehr als 145 Mio. Euro bereit.

... kämpft für ein stärkeres gesellschaftliches Bewusstsein für die Situation der Geschädigten und setzte bisher mehr als 46 Mio. Euro für das öffentliche Eintreten für Opferbelange ein.

... unterstützt die Kriminalitätsvorbeugung und fordert mehr öffentliche Mittel für die Kriminalprävention.

... stellte für sein Satzungsziel Vorbeugung inzwischen mehr als 32 Mio. Euro zur Verfügung.

... begleitet Projekte der Schadenswiedergutmachung und des Täter-Opfer-Ausgleichs. 

Der weiße Ring ist ein Verein der Opfern von Verbrechen hilft, mit dem Erlebten zurechtzukommen. Auf folgendem Link können Sie lesen was unser Spanndeckenhersteller und unsere Kunden, die Amigos dafür tun.

Helfen auch Sie diesem Verein durch eine Spende und folgen Sie diesem Link zum weiterlesen:

Oder direkt zum Weißen Ring:

Unsere Kinder sind unschlagbar


http://www.vorsicht-zerbrechlich.de/de/aktuelle-situation

Gewalt und Übergriffe an Kinder sind ein wachsendes Problem in unserer Gesellschaft. Gewalt begegnet unseren Kindern leider überall, im Elternhaus, in der Schule, auf dem Spielplatz oder auf dem Weg nach Hause.

Kinder sind dieser Gewalt meist schutzlos ausgeliefert. Gerade in Notsituationen sind sie auf die Hilfe Erwachsener angewiesen. Bedauerlicherweise schauen immer mehr Menschen teilnahmslos bei Streitigkeiten oder Belästigungen einfach weg, weil sie Ärger aus dem Weg gehen wollen, sie ignorieren deutliche Anzeichen von Kindesmisshandlung oder Kindesmissbrauch, weil sie damit partout nichts zu tun haben wollen und lassen durch dieses passive Verhalten das Unrecht erst gewähren.

Achim Freund Querschnittsgelähmter Motorradrennfahrer


Seit 2013 unterstützen wir Achim Freund

Zwei Jahre ist es her, seit Achim Freund im Boot von Sidecar-Pilot Dieter Eilers schwer verunglückte.

Der 53 jährige sitzt seitdem mit einer Querschnittlähmung im Rollstuhl. Dennoch lässt ihn der Rennsport nicht los. Nur ein halbes Jahr nach dem Unglück im holländischen Assen wagte er sich bereits wieder an die Rennstrecke, um den schnellen Dreirädern zuzusehen. Gleichzeitig begann er auf Lehrgängen beim Deutschen Motorsport-Bund (DMSB) die Karriere als ehrenamtlicher Rennleiter und ist seither auf den IDM-Rennen anzutreffen.

Damit aber nicht genug; noch während seiner Reha-Zeit dachte er insgeheim über ein Comeback als Fahrer nach und will dieses Ziel mit Beginn der Saison 2013 in die Tat umsetzen. Nach seinen Vorstellungen soll dann das „Paraside-Racing-Team Germany“ an den Start gehen. Zunächst sollen erste Erfahrungen in der Einsteigerklasse der Sidecar Trophy gesammelt werden, in der Folge könnte dann ein junger, Motorsport-Begeisterter Querschnittgelähmter die Möglichkeit bekommen, diesen Sport mit Unterstützung und Erfahrung von Achim Freund wettbewerbsmäßig ausüben zu können.

Die Truppe

Bereits jetzt haben Jeanette Resseman (GdB 40%) als Beifahrerin und Kai Kragenings (GdB 100% gehörlos) als angehender Kraftfahrzeugmeister und damit als Team-Mechaniker ihre Mitarbeit zugesagt.

Als jüngstes Teammitglied möchte auch der 14-jährige Marco Brabander aus Ostfriesland dem neu gegründeten Paraside-Racing-Team seine Hilfe zukommen lassen. Schon früh wurde der zu 100% blind geborene Marco von seinem Vater mit dem Motorrad-Bazillus infiziert und fährt selbst im heimischen Garten zielgenau umher. Auch er war in der Vergangenheit bereits bei IDM-Läufen dabei.

 Unterstützung

„Desweiteren suchen wir noch Unterstützung für die Öffentlichkeitsarbeit (Web-Site, Presse etc.)“ sagt Achim Freund, denn wir wollen Signale setzen und zeigen, dass auch behinderte bzw. Menschen mit Handicap im Motorsport leistungsfähig sein können. Auch wollen wir gleichgesinnte Motorsport- Begeisterte motivieren, sich uns anzuschließen und so vielleicht auch selbst eine aktive Motorsportlaufbahn anzufangen. Sogar eine spätere, nationale / internationale Serie wäre nicht ausgeschlossen, da auch einige Teams in Nachbarländern schon existent sind.

Auch wenn diese Ziele bereits für den gesunden Menschen manchmal schwer vorstellbar sind, der „Wille“ kann bekanntlich „Berge versetzen“, und mit Ihrer Unterstützung können wir diese Ziele gemeinsam erreichen.

Die Form der Unterstützung kann vielfältig sein, sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen.

Für den Erstkontakt erreichen Sie uns unter [email protected] . und / oder für jede weitere geldliche Unterstützung haben wir ein Konto bei Comdirect Bank, Konto 1177732, BLZ 20041111 eingerichtet (bitte Namen und Adresse nicht vergessen, da dieser später als Anerkennung auf dem Gespann erscheinen soll).

Exzellente Leistung

Was steckt hinter all den Zahlen, die im Gesundheitswesen erhoben und zum alles entscheidenden Werkzeug zu werden scheinen? Hinter Kostenträgerrechnungen und Budgets? Es sind Patienten, deren Leben sich zum Beispiel im Falle einer Querschnittlähmung von einer auf die andere Sekunde ändert.

Ein Einschnitt für die Betroffenen, den weder sie noch ihre Familie sich hätten träumen lassen, und eine Veränderung, deren vollständige Tragweite erst allmählich bewusst wird. Als einer unserer Patienten am 21.08.2010 bei einem Qualifikationsrennen in den Niederlanden als Beiwagenfahrer an den Start ging, konnte er nicht ahnen, dass er in einer Rechtskurve in das Kiesbett hinausgetragen werden und trotz professioneller Schutzkleidung so unglücklich gegen die Leitplanken schlagen würde, dass er sich dabei schwerwiegende Verletzungen zuziehen wird. Neben einer Lungenquetschung mehrfachen Rippenfrakturen, einen Bruch des sechsten Halswirbelkörpers und einen Bruch der Brustwirbelkörper zwei bis vier mit Versatz der Wirbelsäule zwischen BWK 2 und BWK 3 um Wirbelkörperbreite und eine komplette und irreparable Verletzung des Rückenmarks. Den Einschlag in die Leitplanken erlebte er in vollem Bewusstsein. Er hörte es krachen und war sich bewusst, dass dies die Wirbelsäule war, und als er seine Beine nicht mehr bewegen konnte, da dachte er sofort an die Diagnose der Querschnittlähmung.

Nach Hubschraubertransport, Stabilisierung des lebensbedrohlich beeinträchtigten Allgemeinzustandes und Behandlung einer akuten Lungenembolie in der Universitätsklinik in Groningen in den Niederlanden wurde er zur weiteren Versorgung in die hiesige Klinik verlegt und in die Intensivstation übernommen. Zeitnah erfolgte die Stabilisierung der Wirbelsäulenverletzungen mit anschließender Verlegung in die Normalstation der Abteilung für Rückenmarkverletze mit dem Ziel, so früh wie möglich mit der Mobilisierung zu beginnen, mit dem Ziel, trotz „Rollstuhl“ die größtmögliche Selbstständigkeit wiederherzustellen.

Der unbedingte Wille, das Beste daraus zu machen, Selbstdisziplin und nicht zuletzt der sportliche Ehrgeiz, die neuen Herausforderungen anzunehmen und zu bewältigen, halfen ihm neben der Behandlung durch erfahrene Pflegekräfte, Physio-, Sport- und Ergotherapeuten, Psychologen, Sozialdienst und Ärzte, sein Ziel, nach Hause zurückzukehren und selbstbestimmt weiterzuleben, zu erreichen. Nach erfolgreicher Überwindung der letzten Hürde, auf sich gestellt die Übungswohnung zu nutzen und von dort aus an der Behandlung teilzunehmen, wurde er am 29.1.2011 nach Hause entlassen. Perfekt war es zu Hause noch nicht. Zwar standen „entlassungsrelevante“ Hilfsmittel zur Verfügung, aber es fehlten teilweise noch Rampen, um mit dem Rollstuhl Hindernisse überwinden zu können, und das Wichtigste: Der Treppenlift ließ noch vier Wochen auf sich warten. Vier scheinbar endlose Wochen, in denen er ständig auf fremde Hilfe angewiesen war, eine Situation, die er unbedingt vermeiden wollte.

Da waren die Nerven angespannt, so erinnert er sich bei meinem Besuch am 13.4.2011. Ich war sehr gespannt zu erfahren, ob die Übersetzung Klinik in privates Umfeld geglückt ist. Am Anfang gab es noch Verständigungsprobleme mit dem Kostenträger. Man musste sich zunächst aneinander gewöhnen. Inzwischen „ laufe es deutlich besser“. Es ging zum Beispiel um die Art der Versorgung der Blasenlähmung und der Darmlähmung. Lähmungsfolgen, welche ihn wie die meisten aller Betroffenen viel mehr beeinträchtigen im Vergleich zu der Tatsache, nicht mehr laufen zu können. Inzwischen ist mehr Ruhe an den Fronten eingekehrt und er hat gelernt, unter den Bedingungen des Alltages besser mit diesen Verletzungsfolgen umzugehen, sodass sie nicht zum alleinbestimmenden Thema des Tagesablaufes werden. Im Gegensatz zu Versicherten, deren Verletzungsfolgen durch die gesetzliche Unfallversicherung, d. h. durch die Berufsgenossenschaften versichert sind, bleiben Verletzte des Geltungsbereiches der gesetzlichen und privaten Krankenkassen insbesondere bei der Anpassung des Wohnraumes und in puncto automobile Mobilität weitgehend auf sich selbst gestellt. Hier gelten deutlich restriktivere Verfahrensweisen verbunden mit sehr viel geringeren Zuschüssen.

Unser Patient hatte insofern Glück im Unglück, da er sich für den eingetretenen Fall ausreichend versichert hatte, sodass er davon die 40.000 Euro finanzieren konnte, die der Umbau des Bades, der Vorbau vor die Haustür, kleinere Rampen und der Treppenlift gekostet haben. Seit Kurzem ist er glücklicher Besitzer eines gebrauchten Großraumfahrzeuges, das er nach bestandener Fahrprobe vollkommen selbstständig nutzen kann. Viel bleibt aber noch zu tun, denn die Außenanlagen des am Hang stehenden Hauses bedürfen ebenfalls noch der Anpassung. Das wird aber noch warten müssen.

Seit er entlassen wurde und der Alltag Normalität war, hat er weniger Zeit für die Therapie und er entdeckt schon kleine Defizite gegenüber dem Stand der Entlassung, obwohl er zweimal in der Woche zur Therapie geht. Das sei auch anders als in der Klinik. Ganz so optimal seien die Praxen nicht auf die Querschnittlähmung eingerichtet. Den Bodentransfer, d. h. zu lernen, sich aus der am Boden liegenden Position ohne fremde Hilfe in den Rollstuhl zurückzuziehen, diese Übung hat er in der Klinik immer gehasst. Jetzt muss er das wegen der örtlichen Gegebenheiten bei der Therapie zweimal pro Woche durchführen. Es gab auch zu Hause schon einmal ein kleineres Unglück, als er am Fuß der abschüssigen Hofeinfahrt mit den kleinen Vorderrädern in einer schmalen Rinne hängen blieb und aus dem Rollstuhl auf die Straße stürzte. Wenn er nicht gewusst hätte, wie er sich aus dieser Lage wieder befreien kann, dann hätte er ein großes Problem gehabt. Eine gute Motivation für uns, trotz der Unbeliebtheit dieser Übung bei den dazu fähigen Patienten darauf zu bestehen.

Das Wichtigste sei es, sagte er bei unserem Gespräch, sinnvolle Beschäftigungen zu haben und seine Interessen nicht aufzugeben, sondern am Leben weiter aktiv teilzunehmen.